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Bankerleuchte (Banker's Lamp)

Die ursprünglichen us-amerikanischen "Banker's Lamps" hatten alle ein festes Gestell, welches höchstens seitlich schwenkbar oder nach vorn klappbar war. 1970 entdeckten die West-Berliner Gründer von Lamptique bei der französischen Glasbläserrei Vianne jenen markant geformten grünen Banker Glasschirm aus der Belle Époque und kamen auf die Idee, den Klassiker Bankerlampe in höhenverstellbarem und schwenkbarem Design zu bauen. Solch eine Leuchte hatte es bis dahin noch nicht gegeben. Diese einzigartige Variante aus Berlin bietet die Messingleuchten Manufaktur Lamptique (2016) seit nun mehr 46 Jahren als dekorative Tischleuchte im klassischen Erscheinungsbild des Jugendstil an. Über die jahrzehnte gab es auch Gläser in anderen Farben, wie rubinrot, cognac, cremé, opal weiß, aubergine, indigoblau... Nach fast einem halben Jahrhundert können die ersten Leuchten von Lamptique nun bereits selbst als Antiquitäten gelten.

Einfache Online-Bestellung

Die verschiedenen Bankerleuchten können Sie hier im Web-Shop nach ihren Wünschen konfigurieren und online bestellen. Die Leuchte wird dann für Sie gebaut und von der Manufatur direkt an Sie versendet. So leicht kann man eine Bankerlampe online kaufen. Sollten Sie dennoch Fragen haben, scheuen Sie sich bitte nicht, mit mir Kontakt aufzunehmen.

Die Historie eines Klassikers

Eine der auch heute noch präsentesten und bekanntesten Jugendstil-Leuchten ist die Tischleuchte oder Bibliothek-Leseleuchte, die meist unter der englischen Bezeichnung "Banker's Lamp" bekannt ist. Übersetzt heißt das Bankiersleuchte. Der US-Amerikaner Harrison D. McFaddin ließ 1909 das Design seiner sog. "Emeralite Lamp" patentieren. Eine Wortschöpfung aus engl. "emerald" (Smaragd) und "light" (Licht), welche sich auf die charakteristisch geformten grünen Glasschirme bezog. Interessanterweise ließ seine Firma H.G. McFaddin & Co, welche ihre Fabrik in New York hatte, diese besonderen Lampen - zumindest so weit noch bekannt die Gläser - in der Tschechoslowakei bei der anscheinend deutschstämmigen Firma J. Schreiber & Neffen produzieren. Als Gegenzug dafür, dass die Glasbläserei die Emeralite Gläser ausschließlich für H.G. McFaddin & Co produzieren durfte, mussten diese eine Mindeststückzahl pro Jahr abnehmen. In den besten Jahren sollen diese Gläser die Hälfte der gesamten Produktion der tschechischen Glasbläserei ausgemacht haben.

Die heute noch üblichen Gläser mit Löchern an den Seiten für die Halterung waren damals die erste Serie der "Emeralite", welche bis etwa 1916 hergestellt wurde. Die Nachfolgegeneration hatte keine Löcher mehr und wurden in das veränderte Lampengestell geklammert. Dies erlaubte ein Abnehmen zum Reinigen. Die Messinggestelle waren je nach Volumen mit Eisengewichten gefüllt und hatten je nach Variante Vorrichtungen zum Ablegen von Stiften oder Tintenbehälter. McFaddin setzte sich 1939 zur Ruhe und nach Verkauf seiner Firma erlosch sprichwörtlich das Besondere in seinen Lampen und macht auch die Leuchten ab 1940 für Sammler eher uninteressant.